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Sie gilt als strategischer Punkt zwischen Ägyptens Nachbarstaat Libyen im Westen und dem Nildelta im Osten – eine Küstenstraße verbindet beide Punkte. Die Millionenmetropole Alexandria liegt etwas weniger als 300 Kilometer von Marsa Matruh entfernt.

Obwohl auch Alexandria mit bemerkenswerten Seebädern aufwarten kann, nehmen viele Großstädter den Weg nach Matruh in Kauf, um das ruhigen Flair zu genießen. Weithin bekannt ist das Strandbad direkt am Mittelmeer, das als westlichstes und vielleicht idyllischstes Ägyptens gilt.

 

 

Freilich blieb der kilometerlange Sandstrand nicht lange ein gehütetes Geheimnis der ortsansässigen Bevölkerung. In den letzten Jahren und Jahrzehnten wurde das touristische Angebot attraktiver gestaltet und verbreitert. Eine Vielzahl neuer Hotels mit hohen Standards (vier Sterne und mehr) ließ sich direkt am großflächigen Sandstrand nieder.

Die „Stadt der Mosaike“, wie sie von Einheimischen aufgrund vieler liebevoll verzierter Mosaik-Kunstwerke an Häusern genannt wird, wartet auch kulturell mit Besonderheiten auf. Gäste sollten in jeden Fall die Ausgrabungen rund um den Tempel von Pharao Ramses II. besichtigt haben. Gut erhaltene Gebäudeteile zeugen noch heute von der ägyptischen Hochkultur und Baukunst, welche in diesem Fall circa 2200 Jahre zurückreicht. Ebenso sehenswert sind die Ruinen der Hafenanlagen der Ptolemäer direkt am Meer sowie die ausgegrabene koptische Kapelle. Ebenjenes Gotteshaus geht auf die Anfänge dieser früh-christlichen Strömung im geschätzten sechsten Jahrhundert zurück und wurde erst vor wenigen Jahren freigel

Auf der Suche nach kulinarischen Feinheiten der Region muss sich der Gourmet den libyischen Markt rot im Stadtplan anstreichen. Hier findet man inmitten der Altstadt Meeresfrüchte und orientalische Gewürze aller Art zu kaufen. Ebenso sei auf die Lederwaren von hoher Qualität hingewiesen, die von den Händlern angepriesen werden.Marsa Matruh wird gemeinhin ein karibisches Flair nachgesagt. Das Strandbad selbst ist nämlich durch massive Fels-Giganten an den Seiten sowie vorgelagert in der See geschützt und sehr ruhig. Surfer müssen ihrer Leidenschaft also wohl anderswo fröhnen. Nicht unerwähnt bleiben darf “Ageebah Beach”, der im Westen des Stadtkerns durch seine angrenzende Höhlenlandschaft einen Besuchermagnet darstellt.

Klimatisch hat wohl schon Alexander der Große, der die Stadt auf seiner Reise durch die Oasen Ägyptens durchstreifte, die Wärme der Region festgestellt. Die Temperaturen erreichen in den Sommermonaten Juni-August um 33 Grad Celsius, an Rekordtagen über 40 Grad. Im Winter wird es nie kühler als 15 Grad.

Dieses ruhige schöne Städtchen ist Erholung und Ruhe pur.Sehr zu empfehlen.