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Hurghada

Die Stadt wurde zu Beginn des 20. Jahrhunderts gegründet und diente zeitweilig als Stützpunkt der britischer Erdölsuch-Firma Anglo-Egyptian Oil Fields Company, eines gemeinschaftlichen Unternehmens von Shell und BP, die ihren Hauptsitz 1915 hierher verlegte. Zwei Jahre zuvor war in diesem Bereich Erdöl gefunden worden.

Das 1963 errichtete Sheraton Hurghada Hotel bildete den Wendepunkt von der Erdölwirtschaft zum Tourismus. Zu dieser Zeit hätte sich kaum jemand nach Hurghada verirrt – mehr als ein großes Fischerdorf gab es hier nicht. Viel her machte die Provinzhauptstadt auch nicht. Allerdings wollte der damalige Gouverneur Youssif Afifi (Yūsif ʿAfīfī) mit Unterstützung der Privatwirtschaft mehr aus diesem Flecken Erde machen. Für Investoren gab es Steuernachlässe, preiswertes Land, unbürokratische Baugenehmigungen und keinen Umweltschutz. So setzte der Tourismus-Boom Anfang der 1980er-Jahre ein.

Heutzutage ist die Stadt und das Umland fest im Griff des Tourismus, der fast vollständig das wirtschaftliche Leben bestimmt. Mittlerweile gibt es hier knapp 200 Hotels aller Preisstufen. Weitere Hotelanlagen wurden im Norden in El Gouna (22 Kilometer) und im Süden in Sahl Haschisch (18 Kilometer), Makadi Bay (30 Kilometer), Scharm en-Naqa (40 Kilometer) und Soma Bay (45 Kilometer) errichtet.

 


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